Oktober 2022
 
07.10.2022
filmcircle: Der schlimmste Mensch der Welt
(deutsche Synchronfassung)
Der schlimmste Mensch der Welt
© Filmladen Filmverleih
Film
Freitag 07.10.2022 20 Uhr
Tauernsaal, VZ Breitenwang
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14.10.2022
DAS IST EIN THEATER
Begegnungen auf und hinter der Bühne
Heinz Maracek Foto © Lukas Beck
Theater
Ein Abend rund um das Theater. Geschichten und Anekdoten von Schauspielern, Regisseuren, Direktoren, Autoren und Bühnenbildnern. Von kleinen Missgeschicken und großen Katastrophen. Auf der Bühne, hinter der Bühne, im Souffleurkasten, in den Garderoben. Von Kortner bis Weigel, von Torberg bis Haeussermann, von Qualtinger bis Karajan, von Girardi bis Knuth, von Wien bis Hollywood.
Der Publikumsliebling hat mit vielen „Granden“ des heimischen Theaters gearbeitet. Und gerade diese Anekdoten zählen zu den besten und lustigsten. Rühmann, Albers, Aslan, Nentwich, Degischer, Frey, Liewehr, Meinrad, Ustinov und Schenk -, um nur einige der großen und unvergesslichen Namen zu nennen, die in den Geschichten vorkommen, die Heinz Marecek erzählt, spielt und parodiert.

Lachen ohne Ende ist garantiert!

Eine Zusammenarbeit mit der Außerferner Kulturinitiative Huanza zum Abschluss der Kulturzeit 2022.

 
Samstag 14.10.2022 19 Uhr
Tauernsaal, VZ Breitenwang
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15.10.2022
Werke von Fritz Baer und Carola Baer von Mathes
von Gertrude Eckl-Schwaiger
Ausstellung
Carola Baer von Mathes wurde 1857 in Salzburg als Tochter des k.u.k.-Hofrates und Richters Carl Ritter von Mathes geboren.
Sie ging nach München, um dort bei Fritz Baer Kunst zu studieren. Beide heirateten 1890. Sie bildeten in der damaligen Münchner Kunstszene ein geistiges Zentrum. In der Zeit des Umbruchs im ausgehenden 19. Jahrhundert und dem beginnenden 20. Jahrhundert hat auch Carola Baer immer wieder neu versucht das Verhältnis von Natur und Kunst zu klären. Carola Baer war künstlerisch stark von ihrem Lehrer und Ehemann beeinflusst. Im Verhältnis zu ihrem Mann war allerdings sie es, die bestimmte, wo und wie das praktische Leben ablief. Nachdem in München ein Haus gebaut und 1901 bezogen wurde, hatte sie 1902 zunächst ein Haus in Lähn erworben und dieses 1910 zugunsten des Erwerbs der „Oberen Mühle” in Berwang aufgegeben. Ohne sie hätte es vermutlich die künstlerische Entwicklung ihres Mannes Fritz Baer so nicht gegeben.

Carola Baer von Mathes lehrte bis in die 1930er Jahre an der Münchner Damenakademie u. a. als Leiterin der Landschafts- und Stilllebenklasse. Sie hatte Ausstellungen in London, im Münchner Glaspalast und sie war anlässlich des 3. bayerischen Frauentages mit eigenen Werken im Münchner Künstlerhaus vertreten. Künstlerisch ist sie als bekannte Vertreterin der Münchner Schule einzuordnen.

Carola Baer von Mathes starb im September 1940 in München.

Das Kulturforum Breitenwang lädt zur Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung „Werke von Fritz Baer und Carola Baer von Mathes“ mit dem Galerieverein Reutte im Rahmen der Nacht der Museen am Samstag, den 15. Oktober, um 17 Uhr ins Gemeindeamt Breitenwang ein.
 
Samstag 15.10.2022 17 Uhr
Gemeindeamt Breitenwang
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31.10.2022
Bernhard Petz „Mit den Augen seiner Mutter“
Bernhard Petz Foto © Antonia Petz
Konzert
Aufgewachsen in Ehrwald/Tirol, lernte Bernhard Petz als Kind verschiedene Volksmusikinstrumente und saß schon mit vier Jahren auf der Bühne, wo er bei den Sommerkonzerten der Familienmusik Petz das ein oder andere Stück eifrig mitspielte oder sang. Nach einer abgeschlossenen Schreinerlehre entschloss er sich zum Musikstudium im Hauptfach Tuba in Innsbruck am Tiroler Landeskonservatorium bei Reinhard Gritsch, das er nach zwei Jahren an der Musikhochschule Köln bei Prof. Hans Gelhar fortsetzte.

1994 gewann er sein erstes Probespiel am Staatstheater Stuttgart und konnte dort zwei Jahre lang im täglichen Orchesterspiel seinen Traumberuf als Musiker erleben. Mit gerade mal 24 Jahren wurde er 1997 Solotubist der Niederrheinischen Symphoniker, wo er auch heute noch zu hören ist. Darüber hinaus spielte Petz bei mehreren Blechbläserensembles, darunter von 1995 bis 1998 beim Ludwigsburger Blechbläserquintett. Seit 2011 ist er Ensemblemitglied von International Brass.

Neben all seinen Proben, Konzerten und Opernaufführungen widmet sich Bernhard Petz einer weiteren Berufung: der Bildhauerei. Über seinen Künstlernamen „Bepé Meilenstein“ kann man im Internet viele Einträge über seine Kunstwerke unterschiedlichster Arten finden. Sei es eben der vorgestellte Kreuzweg unter sakraler Kunst oder seine durchaus erotischen Skulpturen. Politisch sind seine Darstellungen bei genauer Betrachtung nicht gerade leicht verdaulich. Auch Skurriles darf nicht fehlen und so kann man viele Zeitungsartikel über seine letzte Kunstaktion „Einer gegen Alle“ finden - er lief einen Volksmarathon in Bregenz in verkehrter Richtung - zudem barfuß und im Frack.  Absolut sehenswert ist sein umfangreichstes Gesamtkunstwerk: 2012 kaufte Bernhard Petz einen alten Luftschutzbunker, der 1944 von den Nazis erbaut und nie fertig wurde. Darauf errichtete er seinen neuen Wohnsitz mit Atelier und Werkstätten. Den Bunker an sich baut er zu seinem privaten Museum um, wo er seinen Werken eine dauerhafte Ausstellung bietet, die interessierte Besucher auch in Führungen besichtigen können. In dem Bunker hat Bernhard Petz auch einen eigenen Konzertsaal. Dort finden seit 2019 alljährlich Konzerte in Rahmen des eigens gegründeten Festivals „Die Herbstzeitlose“ statt. Für diesen besonderen Ort interessierten sich schon viele TV-Formate wie WDR-„Westart“, ZDF-„Hallo Deutschland“, ntv-"World´s Most Sekret Homes“, usw. und berichteten ausführlich darüber. In der RTL-Sendung „Wunderbar anders wohnen“ gewann der Bunker auch einen Preis.

Inzwischen komponiert der Allrounder auch enthusiastisch für großes Orchester. 2018 vollendete er seine erste Sinfonische Dichtung „Aleppo“ für 120 Musiker*innen. Musikalisch erzählt er in 54 Minuten über den Krieg in Syrien und die unzähligen Flüchtlinge. Danach arbeitete er an der Orchestrierung „Mit den Augen seiner Mutter“, die er in der elektronischen Fassung 2020 in seinem Bunker uraufführte. 2021 hatte seine Comicsinfonie „Zircus Covidzius“ im Bunker die Weltpremiere.

Das Kulturforum Breitenwang zeigt die musikalische Interpretation des Kreuzwegs „Mit den Augen seiner Mutter“ begleitend zur Nacht der 1000 Lichter am Montag, den 31. Oktober 2022 um 19.00 Uhr im VZ Breitenwang.
 
Montag 31.10.2022 19 Uhr
Veranstaltungszentrum Breitenwang, Tauernsaal
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